Zwei Vizetitel, zwei Semifinalisten

Zwei Vizetitel, zwei Mal Semifinale


WERNE – Mit Nina Roth (Damen 40, DTB 15) und Peter Keßner (Herren 55, DTB 73) schafften es zwei TuS-59-Akteure bis ins Finale ihrer Altersklasse. Beide hatten auch schon bei früheren WTV-Meisterschaften Titel gewonnen. Doch in diesem Jahr blieben beide mit hauchdünnen Niederlagen im Matchtiebreak zweite Sieger. Nina Roth kämpfte sich in einem hochemotional geführten Match bis zur 8:6 Führung im Entscheidungssatz, musste sich jedoch letztlich der Damen-50-Siegerin des Vorjahres, Natalja Harina Heckmann (TC Herford, DTB 7) 6:4, 2:6, 8:10 geschlagen geben. Claudia Pruchhorst (DTB 39) und Martina Noldes (DTB 43) konnten ihre Erstrundenspiele gewinnen. Maike Rosendahl (DTB 87) und Simone Zettier (LK 9) verloren gegen starke Gegnerinnen in Runde Eins. Bei den Damen ging TuS-59-Nachwuchstalent Anna Beßer (DTB 273) an den Start. Sie traf in der ersten Runde auf ihre Rivalin Louisa Völz (TC Blau Weiß Werne, DTB 214), die in drei Sätzen die Oberhand behielt.

Titelverteidiger Peter Keßner (DTB 73) spielte sich ohne Satzverlust bis ins Endspiel gegen den Altersklassenneuzugang und TuS-59-Spieler aus früheren Zeiten, Thorsten Lubeseder (THC Münster, DTB 14). Auch in dieser kämpferisch hochklassigen Begegnung schaffte es der TuS-ler bis zur 9:7-Führung im Matchtiebreak. Doch er konnte seine Matchbälle nicht zur entgültigen Entscheidung verwerten und musste seinem Kontrahenten mit 7:6, 1:6, 11:13 den Sieg überlassen. Die beiden Herren-50-Dauerbrenner Detlef Roth (DTB 57) und Ralf Sonderhüsken (DTB 77) erreichten das Halbfinale. Dort musste Detlef Roth seiner Dauerbelastung als Hallenchef und Gastronomieleiter Tribut zollen und seinem ewigen Rivalen, WTV-Sportwart Lutz Rethfeld (THC Münster, DTB 51), in zwei Sätzen den Vortritt lassen. Ebenfalls in zwei Sätzen verlor Ralf Sonderhüsken (DTB 77) gegen den ungesetzten Neuaufsteiger Hans Hagen Jelitto (THC Münster, LK 5), der vorher schon den Topgesetzten aus dem Weg geräumt hatte und auch das Endspiel gegen Rethfeldt gewann.

Photocredit: Hofmedia